27.01.2016

Jungzüchter-Rallye zur Grünen Woche- Holsteiner erfolgreich

Das große Erlebnis unter dem Berliner Funkturm

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, so klingt es oftmals im Chor von den Fans in einem Fußballstadion, wenn es sich um die Fahrt zum DFB-Pokal-Endspiel im Olympiastadion handelt. Berlin ist immer eine Reise wert, aber auch für die Jungzüchter, die sich anlässlich der Grünen Woche, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, unter dem Funkturm einmal mehr zu einer Rallye trafen. Der Wettbewerb in der Tierschauhalle 25 bestand aus dem  Vormustern mit einem zugelosten Pferd, dem viel Spaß auslösenden Mounted Games und schließlich der Theorie, wo diesmal 20 Fragen zu beantworten waren. Beispielsweise was bedeutet die Abkürzung LPO, wie groß ist das Fassungsvermögen des Pferdemagens, welche Futtermittel sind hauptsächlich energiereich.

Insgesamt elf Teams mit Teilnehmern zwischen 12 und 15 Jahren nahmen an diesem zum sechsten Mal stattgefundenen Wettbewerb teil, den einst der Moderator Jörg Kotenbeutel als damaliger Beauftragter des Jungzüchter-Verbandes ins Leben gerufen hatte und der inzwischen von Claudia Constabel (Apenburg) weitergeführt und zu einem festen Bestandteil der Grünen Woche geworden ist, bei dem alle mit großer Begeisterung dabei gewesen sind.

Für den Holsteiner Verband waren in Team 1 am Start:  Madita Wohlers und Sophie Penzel (Jungzüchterclub Pinneberg), Johanna Engels (Jungzüchterclub Bordesholm/Plön), Pascal Carstensen (Jungzüchterclub Schleswig- Flensburg), Lena Magens (Jungzüchterclub Steinburg) und  Kathleen Pigulla (Jungzüchterclub Dithmarschen) mit Teamführerin Inken Gräfin von Platen Hallermund.

Das zweite Holsteiner Team setzte sich komplett aus Jungzüchtern des Jungzüchterclub Stormarn-Lauenburg zusammen. Dieser Club stellte beim letztjährigen Landesentscheid eine starke junge Truppe und durfte mit einem eigenen Team nach Berlin reisen. Betreut wurde die kernige Mannschaft bestehend aus Eva-Maria und Cornelius Speck, Tom Thore Holz, Emily Hamester, Friederike Röhr und Mirja Rudnik von Lukas Heumann und Alina Hinzmann, beide im Vorstand des Jungzüchterclub Stormarn-Lauenburg.

Die beiden Holsteiner Mannschaften ließen Sachsen/Thüringen in diesem Jahr den Sieg, sie  belegten einen guten Rang vier und fünf hinter den Teams des Gastgebers Brandenburg-Anhalt.

Mit einer 8,8 für das Vormustern erzielte Cornelius Speck die zweitbeste Note des Tages. Er zeigte den Richtern eine rundum gelungene Vorstellung und erhielt für seine Schritttour die Bestnote 10,0.

Der Jungzüchter-Beauftragten des Pferdezuchtverbandes Brandenburg Anhalt, Claudia Constabel, ist es auch in diesem Jahr gelungen in Berlin einen Wettkampf durchzuführen bei dem alle mit viel Spaß, aber auch Ehrgeiz bei der Sache sind. Die Reiterspiele, ob nun das Schubkarrenrennen, das Führen eines Ponys durch einen Slalomkurs oder das Herausholen eines Apfels aus einem Wassereimer ohne Handeinsatz finden unter kräftigem Anfeuern der Teammitglieder statt. 

Die Holsteiner Teilnehmer schmiedeten schon Zukunftspläne:  "Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und dann wollen wir noch einen Tag Berlin dranhängen".

 Das Endergebnis: 1. Sachsen/Thüringen II 194 Sekunden, 2. Brandenburg-Anhalt I 215, 3. Brandenburg-Anhalt II 257, 4. Holstein II 263, 5. Holstein I 265, 6. Trakehner II 287, 7. Schleswig/Hamburg 289, 8. Brandenburg-Anhalt III 290, 9. Sachsen/Thüringen I 293, 10. Brandenburg-Anhalt IV 324, 11. Trakehner I 325.


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